Zum Abschied

Liebe Freunde der Einkehrtage im Kloster Sittard, liebe interessierten Brüder und Schwestern,
Nun sind wieder einige Wochen ins Land gezogen, der Schlussstrich der Einkehrtage und der Vertiefung im Besinnungshaus der Karmelitinnen des Göttlichen Herzens Jesu in Sittard ist nun seit gut zwei Monaten gezogen. Für alle, von denen ich aus “Regina Carmeli“ gemobbt wurde, ein Grund zur Freude, sie haben erhalten, was sie wollten.

Allein durch den Hinweis einer Datenschutzrechtsverletzung eskalierte die Situation. Durch Lügen konnte ich keine weiteren Einkehrtage mehr durchführen. Die Aussage einer Schwester in der Öffentlichkeit und mir gegenüber zu: Ich bin froh, dass sie weg sind, hat mir gezeigt, dass keine gemeinsame Basis mehr vorhanden ist.

So wurde in diesem Haus meine Verkündigung über den Weg der Liebe und des Nichtsündigens gestoppt. Durch Schweigen wurde diesem Unrecht Recht gegeben. Es tut mir leid für alle, die gerne an den Tagen dort teilgenommen haben und die nicht befragt wurden. Es tut mir aufrichtig leid für die, denen dadurch ein Quell der Freude und des Vertrauens genommen wurde. Es tut mir aber auch leid für alle, die sich nicht bewusst sind, welche Folgen Unrecht immer, ob absichtlich oder in Unkenntnis getan oder gut geheißen, für jeden persönlich hat. Im Laufe der Jahre, den ich nun diesen Weg der Liebe gehen darf, durfte ich mehr und mehr den Ernst erkennen, um den es geht, wenn wir in der Bibel lesen, das Böse zu meiden und das Gute zu tun. Es geht immer um die Frage in jedem Augenblick, wem wir in unserem Leben, in unserem Inneren Raum geben, dem Guten oder dem Bösen. Leider wird dem Bösen immer wieder von neuem der Raum gegeben, dass er seine Macht ausüben kann, manchmal zwar als Wolf im Schafspelz, doch immer voll Härte und in Unfrieden. Oft genügen einige wenige, die dem Guten keinen Raum geben, sich gegen die Liebe versetzen, um eine Lawine des Negativen auszulösen. Der Durcheinanderwerfer schafft es immer wieder, das Böse als gut erscheinen zu lassen und die Liebe als den Verursacher des Bösen. Es tut mir sehr leid, dass wir in den letzten Monaten diese geistliche Wirklichkeit so hautnah erfahren haben. Mit Jesus möchte ich sagen: “Wer es fassen kann, der fasse es.“ und “Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Allen, die mir signalisiert haben, dass sie weiter entschieden den Weg der Liebe gehen wollen, danke ich von Herzen und freue mich, wenn wir uns wiedersehen.

Wir haben ein neues Kloster gefunden und wir sind dort herzlich willkommen. Die nächsten Exerzitien halte ich da schon im Oktober ab.

Einkehrtage

Liebe Freunde der Einkehrtage im Kloster Sittard, liebe interessierten Brüder und Schwestern,
leider halte ich seit Juni 2018 im Besinnungshaus Regina Carmeli keine Einkehrtage mehr. Bisher habe ich mich öffentlich nicht dazu geäußert, da ich immer noch hoffte, dass durch eine lebendige Kommunikation, sich die Situation ändern würde. Da dies aber nicht der Fall ist, will ich mit dieser Stellungnahme Klarheit geben, um Unsicherheiten und Unwahrheiten, die nun mehr und mehr in die Öffentlichkeit kommen, entgegen zu wirken.
Mir wurde sowohl durch die Leitung des Besinnungshauses als auch durch einen örtlichen Geistlichen vorgeworfen, dass ich durch Äußerungen Zwietracht säe unter den Gläubigen. Deshalb wurden mir Richtlinien gegeben, was ich zu tun beziehungsweise zu lassen habe. Die Verursacher dieser Meinung waren offenbar Menschen, die immer wieder zu den Einkehrtagen kamen und an verschiedene Stellen weitertrugen, dass meine Lehre feindlich sei gegen bestimmte geistliche Bewegungen und Gemeinschaften (wieso kamen sie zu diesen Tagen, wo jeder frei ist zu kommen oder wegzubleiben?). Sie fühlten sich wohl persönlich angegriffen, was nie meine Absicht war, suchten aber nicht den Weg des offenen Gespräches, sondern das Gerede hinter dem Rücken und so wurden sie Auslöser der Zwietracht, die mir nun vorgeworfen wird. Was ich gesagt habe, kann auf meiner Homepage nachgehört werden und ist durch vielfältige Zitate der Bibel, der beiden Päpste und von Kirchenvätern belegt. Was ich gesagt habe, habe ich als Hirte der Brüder und Schwestern gesagt, die bewusst den urchristlichen Weg des Vertrauens in die Vaterliebe gehen und um immer tiefer in diese Liebe hineinzuwachsen und aus ihr zu leben, die Sünde und das Böse meiden. Meine Hinweise, wo kirchliche Autoritäten den Beginn der Sünde sehen, war nie als Angriff auf irgendjemand gedacht, sondern eine Einladung, alltägliche Gedanken und Handlungen und geistliche Praktiken zu meiden, die uns nicht in die Liebe und das Vertrauen, sondern in Verhärtung und Misstrauen führen. Genau durch solch ein Misstrauen durch einige wenige Gläubige, die dadurch meinten, der Kirche und Gott einen Gefallen zu tun, wandelte sich die Atmosphäre im Besinnungshaus gegenüber meiner Person und meiner Lehre. Und wo wir zunächst sehr willkommen waren und uns wohlfühlten wurden wir nun misstrauisch beäugt und kontrolliert. Deshalb musste ich aus Sorge um die mir Anvertrauten die Einkehrtage absagen. Es macht mich sehr traurig, dass durch das misstrauische Empfinden einiger Weniger es zu diesen Bruch gekommen ist und eine weitere Fortführung der Tage dadurch unmöglich ist. Habe ich mich denn getäuscht als ich annahm, dass die Spiritualität des Sittarder Karmels der Weg der Liebe und des Vertrauens, des täglichen geistigen Kampfes gegen das Böse ist?
Ich bedanke mich von ganzem Herzen für die langjährige wohlwollende Aufnahme im Kloster und setze nun mit Wehmut einen endgültigen Strich unter dieses so traurig endende Kapitel.
Menschen, die ehrlichen Herzens den freude- und lebenspendenden Weg der Liebe und des Nichtsündigens mit mir und allen, die der Liebe des Vaters trauen, weitergehen wollen, wenden sich bitte an mich, um mehr Informationen zu erhalten.